Social Media

Vier Fragen für eine erfolgreiche Social Media Strategie

18.08.2021

Du willst mit deinem Social Media Marketing mehr Sichtbarkeit und Bekanntheit erzielen? Aber du hast keinen Plan, wie das gehen soll?

Entspannung!

Ich habe einen Plan für dich:

Mit dem 10-Punkte-Plan gebe ich dir die Basics für deine Social-Media-Strategie an die Hand, um deine Unternehmensziele zu erreichen:


Und das hast du davon:
Effektives Management von Social Media Inhalten, die deine Kunden und Follower ansprechen und auf deine gesteckten Ziele einzahlen.

Warum nur die Basics? Eine umfassende Social-Media-Strategie ist so facettenreich und bunt wie eine Sommerwiese. Je nach Unternehmen, Dienstleistung oder Angebot können ganz unterschiedliche Aspekte im Fokus stehen.

In diesem Artikel konzentriere ich mich auf die Basis, auf der jede - und damit auch deine -Social Media Strategie stehen sollte. Die grundsätzlichen Fragen zu deinen Social-Media-Aktivitäten sind unabhängig von der Unternehmensgröße fast immer gleich.


Mit den richtigen Fragen zur Social Media Strategie

Vier wichtige Fragen für dich:

  1. Was möchte ich mit Social Media erreichen?
  2. Wen möchte ich mit meinen Inhalten ansprechen?
  3. Auf welchen Plattformen und über welche Inhalte möchte ich kommunizieren?
  4. Welche Workflows und Ressourcen braucht es im Unternehmen für den optimalen Social Media Content?

Nur vier Fragen? Das klingt vielleicht etwas dünn, ich versichere dir: Diese Fragen haben es in sich und bilden das Fundament deiner Social Media Strategie.

Deine künftige Social Media Strategie steht nämlich auf diesen vier Eckpfeilern:

  • Ziele
  • Zielgruppe
  • Kanäle & Inhalte
  • Ressourcen

Bist du bereit, deine bisherigen Social Media Aktivitäten zu hinterfragen und von Grund auf strategisch zu überdenken? Dann mach dich auf eine Menge Fragen gefasst, die dir helfen ein perfektes Social Media Konzept für dein Unternehmen zu entwerfen.

In meinen Workshops für Kunden gehe ich übrigens genau gleich vor: Bevor es an die Umsetzung geht beschäftigen wir uns zunächst mit Bestandsanalyse, Zieldefinition, Content-Audit und verfügbaren Ressourcen. Erst wenn die Basis geschaffen, praktisch das Fundament gegossen wurde, kann darauf eine solide Social Media Strategie gebaut werden.


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1. Mach deine Ziele smart 

Damit klar ist, wohin die Reise im World Wide Web gehen soll, muss das Ziel definiert werden. Kar ist: Alle Ziele sollten auf die übergeordneten Unternehmensziele einzahlen und den Bedürfnissen der Kunden entsprechen.

Ein häufig genanntes Ziel meiner Kunden ist: "Ich will mehr Sichtbarkeit."

Das ist jedoch kein smartes Ziel, sondern ein Wunsch. Damit das Ziel "mehr Sichtbarkeit" smart wird, muss es spezifisch (s), messbar (m), erreichbar (a von archievable), relevant (r) und terminierbar (t) sein.

Das bedeutet: Schreib dir konkrete Zahlen auf, die du mit deinen Aktivitäten auf den Social Media Plattformen erreichen willst auf und setz dir einen Termin, bis zu welchem Datum das Ziel erreicht werden soll. Deine Ziele sollten realistisch (= erreichbar) sein: Als lokaler Optiker in einer Kleinstadt wäre demnach das Ziel, 500.000 Follower innerhalb eines halben Jahres zu bekommen enorm sportlich, wenn nicht sogar unrealistisch zu nennen.


2. Definiere deine Zielgruppe 

Wenn du nicht wirklich klar hast, für wen du deine kostbare Zeit verwendest, um auf den Social Media Kanälen sichtbar zu werden, sind alle Anstrengungen umsonst. Erst wenn du genau definiert hast, wer deine Zielgruppe ist, also deine potenziellen Kunden, kannst du sie zielgerichtet online ansprechen.

Mein Lieblingsbeispiel kommt aus meinen Instagram-Workshops: In 150 Zeichen sollen sie in ihrer Instagram-Bio den Sinn und Zweck ihres Profils zu beschreiben. Das dauert manchmal ganz schön lange. Wie soll man sich und sein Profil kurz und knackig beschreiben, ohne genau wissen für wen oder weshalb man das tut? Deshalb sind die genaue Definition deiner Zielgruppe und deines Elevator Pitches so wichtig.

Hier sind ein paar Fragen, die du dir stellen kannst, um deine Zielgruppe anhand einer konkreten Persona zu visualisieren. Personas sind der gemeinsame Nenner deiner Zielgruppe.  Die riesige Bandbreite von Vorlieben, die Menschen heutzutage entwickeln können, scheint es nahezu unmöglich zu machen, alle potenziellen Kunden unter einem Dach zusammenzufassen. Erfreulicherweise fasst das Konzept der Zielgruppen-Personas Leute mit gemeinsamen, zielorientierten Verhaltensweisen, Erfahrungen und Standpunkten zusammen.

  • Erstelle zu Beginn Personas anhand der Antworten auf die folgenden Fragen:
  • Wo wohnen sie?
  • Wie alt sind sie?
  • Welchen Beruf und welche Berufserfahrung haben sie?
  • Wie sieht ein typischer Tag in ihrem Leben aus?
  • Welche ihrer Probleme kann dein Produkt oder dein Service lösen? Ist ihnen das zu lösende Problem bewusst?
  • Ist deine Lösung die erste, die sie probieren?
  • Würden sie in deine vorgeschlagene Lösung investieren?
  • Was sind ihre Werte und die darauf basierenden Ziele?
  • Was ist das ideale Erlebnis im Umgang mit deinem Produkt?
  • Was sind ihre Bedenken gegenüber deiner Lösung?

Diese sozio-demografischen Details, zusammen mit der Beziehung, die deine Kunden mit deinem Produkt haben, helfen dir, deine Social Media Aktivitäten weiter zu optimieren.

Je genauer du dich in deinen Kunden-Atavar hineindenkst, desto leichter wird es dir später fallen, für diese Person Inhalte auf deinen Social Media Kanälen zu posten. Der zweite Vorteil bei diesen Vorarbeiten: Indem du dir spezifische Gedanken zu deiner Zielkunden-Ansprache machst, desto größer ist die Chance genau deine Wunschkunden mit deinem Profil anzusprechen. Der Zusammenhang ist eigentlich klar, oder?


3. Die Auswahl der richtigen Kanäle & Inhalte

Facebook, Instagram oder doch lieber Twitter und Snapchat? Wenn du deine Ziele und deine Zielgruppe bereits definiert hast, sollte dir die Auswahl deiner Social Media Kanäle relativ leicht fallen. Allerdings nur „relativ“, denn auch hier gibt es einige Fragen zu klären:

Welche Kanäle sind als relevant einzustufen?

Welche Vor- und Nachteile bringen uns die Social Networks?

Zu welcher Social Media Plattform passen unsere Inhalte?

Wie funktionieren die unterschiedlichen Mechanismen auf den Kanälen?

Die Plattform sollte also danach ausgewählt werden, ob sich deine Zielgruppe dort aufhält.

Es macht keinen Sinn, auf Plattformen präsent zu sein, wenn die Zielgruppe es dort nicht ist.


Mein Lieblingsbeispiel aus meiner Beratung für Solopreneure:

Du fotografierst leidenschaftlich gerne und deshalb gefällt dir Instagram so gut? Super, Instagram ist die perfekte Plattform, um ansprechende Bilder der an den Mann bzw. Frau zu bringen. Wenn potenziellen Kunden für deine Produkte bzw. Dienstleistungen nun eher 52-jährige Mittelständler mit wenig Zeit sind, verschwendest du mit deinen Aktivitäten auf Instagram nur Zeit. Genauso solltest du bei der Plattform daran denken, ob deren Anforderungen dir liegen. Wenn Schreiben oder Formulieren überhaupt nicht dein Ding ist, wirst du auf Twitter nicht glücklich - oder nur mit sehr großen Anstrengungen dort sichtbar werden. Instagram wiederum lebt von Geschichten seiner User - sich hier regelmäßig in den Storys zu zeigen, ist fast unabdingbar. Keine Sorge: Technikhürden und ungewohnte Situationen vor der Kamera lassen sich mit etwas Zeit und Übung überwinden.

Natürlich soll der veröffentlichte Social Media Content auf deine gesteckten Ziele einzahlen.

Um die Perspektive zu wechseln und die Kundenbrille aufzusetzen, stell dir folgende Frage:

„Welche Kriterien müssen erfüllt werden, damit aus deinen Fans/Followern auf Social Media Kunden werden?“ Wenn du diese Frage als Schablone über deine Postings legst, findest du schnell heraus, mit welchen Inhalten du deine Kunden begeistern kannst.

Häufig wird der Fehler gemacht, Inhalte für einzelne Kanäle zu kreieren anstatt Fokusthemen zu definieren. Nicht die Plattform bestimmt den Inhalt, sondern deine Fokusthemen sollten Plattform-spezifisch aufbereitet werden.

Zu diesem Thema gibt es einen sehr aufschlussreichen Artikel von Mirko Lang

https://scompler.com/von-social-media-zu-content-marketing-wir-muessen-aufhoeren-vom-kanal-her-zu-denken/

den ich jedem, der seine Social Media Aktivitäten strategisch angehen will, wärmstens empfehle.


4. Ressourcen für eine erfolgreiche Social Media Strategie

Wieso Ressourcen? Social Media ist doch kostenlos! Wer so denkt, hat nicht bis hierhin gelesen. Aber Spaß beiseite: Beim Thema Ressourcen für Social Media kommt nicht nur die Höhe des Budgets zur Sprache. Bis so ein Posting auf Instagram veröffentlicht werden kann, waren auch in kleineren Unternehmen unterschiedliche Abteilungen und Menschen mit dem Thema befasst: Von der Erstellung der Social Media Strategie selbst, über die Erstellung von Content bis hin zur Auswertung sind viele Arbeitsschritte notwendig.

Es gilt also zu überlegen, wie unterschiedliche Abteilungen beim Thema Social Media an einen Tisch gebracht werden können, wer für die Erstellung des Contents verantwortlich ist, ihn letztlich erstellt, veröffentlicht und monitort.


Zu den Ressourcen zähle ich bereits vorhandene Inhalte in Form von Text, Bild oder Video, die bislang noch nie für Social Media genutzt worden sind, Mitarbeiter, die besondere Fachkenntnisse für den Social Media Bereich mitbringen und vorhandene Technik-Ausstattung.


Eine konkrete Anleitung für deine Social Media Strategie erhältst du in meinem kostenlosen Freebie "10 Schritte zur Social Media Strategie". Wenn du als Firma oder Selbstständige/r* neu mit deinen Social-Media-Aktivitäten beginnst, helfen dir diese grundlegenden Überlegungen, einen wirklich erfolgreichen Online-Auftritt hinzulegen. 


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