Wer Instagram für berufliche Zwecke nutzt, kennt das Problem: Es kann nur ein einziger Link in der Profilbeschreibung angegeben werden.

Doch wie schaffe ich es gleichzeitig, mein Angebot mit meinem Instagram-Profil zu verbinden, aber auch meinen Pflichten nachzukommen, Impressum und Datenschutzerklärung anzugeben? Ist Linktree da die perfekte Lösung?

In der Podcastfolge erfährst du:

  • Was kann Linktree?
  • Warum rate ich davon ab?
  • Welche Alternativen gibt es?

Was kann Linktree?

Linktree, ein amerikanischer Anbieter, scheint auf den ersten Blick die optimale Lösung zu sein, wenn es um das Verlinken von mehreren URLs in deinem Profil geht.

Mit Linktree erstellst du eine sogenannte Landingpage, auf der du alle deine wichtigen Links angeben kannst.

Kopierst du diesen URL von Linktree nun in deine Instagram-Biografie, gelangen deine Besucher mit einem Klick auf eine Seite mit all deinen angegebenen Verlinkungen und haben dann die Wahl, welche deiner Links sie am meisten anspricht.

Klingt doch erstmal super – oder etwa doch nicht?

Warum ich von Linktree abrate

Es gibt zwei Gründe,  warum ich kein Fan von Linktree bin:

  1. Die Abmahnfalle

Linktree trackt seine Besucher – woher sie kommen und wohin sie gehen – und nutzt diese Informationen für eigene Zwecke. Anders als Microsoft o. ä. hat Linktree als amerikanischer Anbieter keine EU-konformen Verträge und entspricht nicht den europäischen Vorlagen.

Somit steht man schon mit einem Bein in der Abmahnfalle.

  1. Besucher-Verwirrung und der damit verbundene Traffic-Verlust

Die Anzahl deiner Profil-Besucher, die auch auf deinen Link in der Biografie gehen, ist sowieso schon sehr gering. 

Mit Linktree sind sie noch einen weiteren Klick von deiner eigenen Seite und somit auch von deinem Angebot/ Blog etc. entfernt.

Durch Linktree als “Zwischenseite”, mit einem anderen Layout (z.B. Branding, Farben, Schrift), stiftest du bei deinen Besuchern möglicherweise Verwirrung – und verlierst damit im Worst Case deine Interessenten und somit auch den “Traffic” auf deiner Website.

Welche Alternativen gibt es?

Am besten ist es natürlich, sich nur für einen Link zu entscheiden.

Dabei stellen sich folgende Fragen:

  • Welcher ist der wichtigste LInk auf meiner Website?
  • Was sollen die Besucher zuerst sehen, wenn sie auf meine Seite gelangen?
  • Überlege dir genau, wohin du deine Follower leiten möchte. wenn sie schon auf deinen Profil-Link geklickt haben1

Kommst du nicht drumherum, mehrere Links anzugeben, gibt es die Möglichkeit, sich eine eigene Landingpage zu erstellen – mit eigenem Branding, eigenen Farben und eigenen Schriften.

Deine Vorteile:

  • Du hast den “Traffic” direkt auf deiner Seite, kannst deine Besucher selbst nachverfolgen und hast somit die Option, dein Angebot zu optimieren.
  • Dein Profil wirkt seriös: Anstatt eines Linktree-URLs in deiner Biografie, sehen Besucher direkt deine eigene Seite und fühlen sich sicher, diesen URL zu benutzen.

Sich eine eigene Landingpage zu erstellen ist kein Hexenwerk und nicht besonders schwer.

Du hast keine Zeit, dir ist es zu kompliziert oder zu aufwendig?

Natürlich kannst du auch über einen externen Anbieter deine Seiten verlinken.

Achte aber darauf, dass die Layouts der Zwischenseiten neutral und clean wirken, sodass der Besucher immer noch eine Verbindung zwischen dieser und deinem Profil erkennen kann.

Shownotes:

Mit mehr als 120 fertigen und bereits getesteten Vorlagen für deine Landingpage, ist LeadPages eine tolle und zeitsparende Alternative, um auf mehrere Links in deinem Profil aufmerksam zu machen.

Auch Thrive Architect (für WordPress-Benutzer) ist eine tolle Alternative zu Linktree, bei der du dir neben fertigen Vorlagen sogar deine eigene Landingpage komplett selbst zusammenbauen kannst.